Laura Lindemann wird Weltmeisterin - Lasse Lührs erwischt keinen guten Tag

30.08.2014

Das Rennen lief wie erwartet. Als Zweite aus dem Wasser kommend, gelang Laura mit einem schnellen Wechsel der Sprung in die Spitzengruppe. Hier waren alle Favoriten insbesondere die beiden Französinnen Beaugrand und Merle vertreten. Zu siebt ging es ins Radrennen. Nach schwerem Radfahren dann die abschließenden zwei Laufrunden über 5km. Hier setzt sich sofort das Spitzentrio der Europameisterschaft an die Spitze. Es war früh klar, die Goldmedaille wird zwischen den drei entschieden. Im ganzen Rennen gelang es Laura das Geschehen zu kontrollieren. Im Endspurt circa 300m vor dem Ziel, verlor als erstes die Vizeeuropameisterin Merle den Anschluss, kurz vor dem Ziel schließlich der Angriff von Lindemann! Dem Antritt konnte Beaugrand, die Teilnehmerin der Leichtathletik-WM über 1500m nichts mehr entgegen setzen.

 "Es war ein sehr hartes Rennen. Ich habe gewusst, dass die Französinnen schnell sind. Wir haben uns auf alle möglichen Situationen vorbereitet und dann doch für die sichere Variante, Entscheidung vor der Zielgasse entscheiden. Es hat geklappt!“ Mit dem WM-Gold geht für Lindemann eine märchenhafte Saison fast zu Ende. Am Montag steht, als letztes Rennend er WM die Mix- Staffel an, das Ziel ist auch hier eine Medaille, welche Farbe es wird? Abwarten.

Bilder vom Rennen der Juniorinnen hier.

Genau 2:15h später dann das Rennen des Viertplatzierten der diesjährigen Europameisterschaft in Kitzbühel. In guter Form ging Lasse Lührs an den Start. „Die ersten Meter waren wirklich super, doch dann habe ich an der zweiten Boje den Anschluss an die Spitze verloren.“ Schade, so ging die Zielstellung eine gute Ausgangssituation zu schaffen, nicht in Erfüllung. Mit gut 30 Sekunden Rückstand hieß es möglichst schnelle auf der harten Radstrecke mit einem vier mal zu fahrenden Berg von cirka 600m den Anschluss herzustellen. Dies gelang trotz größtem Einsatz nicht, die Gruppe um den späteren Weltmeister Montoya lief einfach zu gut und es wurde ordentlich auf Zug gefahren. Mit einem deutlichen Abstand ohne Chance auf Anschluss ging es für Lührs dann auf die Laufstrecke. Am Ende dann ein 42. Platz. Traurig und enttäuscht über den Rennverlauf suchte Lasse im Ziel nach Worten. "Jetzt gilt es alle Konzentration auf das am Montag stattfindende Staffelrennen zu legen und anzugreifen“ so Lührs nach ein paar Minuten.

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